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Pferde-HOMÖOPATHIE

Allgemeine Hinweise

Bei der Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln besteht keine Abhängigkeit von Gewicht, Alter und Rasse des Patienten und der zu verabreichenden Menge der homöopathischen Arznei. Homöopathika wirken bei großen und kleinen Patienten jeden Alters in gleicher Weise. Wichtig ist nur, dass der Organismus regulationsfähig ist, dass heisst, dass er in der Lage ist, auf einen bestimmten homöopathischen Arzneireiz zu reagieren. So gibt es bestimmte Substanzen, die den Körper in dieser Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen können und dadurch die Wirkung der homöopathischen Behandlung verhindern können. Zu diesen Substanzen gehören Kortisonpräparate und andere chemotherapeutische Arzneimittel, aber auch starke ätherische Öle. Trotzdem ist es einen Versuch wert, eine derartige Therapie mit entsprechenden hmöopathischen Arzneimitteln zu gebleiten. In vielen Fällen zeigte sich, dass entgegen der bestehenden Ansicht, Homöopathika auch in diesen Fällen erfolgreich eingesetzt werden können.

 

Potenzhöhe, Dosierung, Verabreichung

In der Homöopathie gibt es keine bindende Regel für die Potenzhöhe. Eine Festlegung einer konstanten Dosierung ist nicht möglich. Die Dosierung von homöopathischen Arzneimitteln unterliegt daher erfahrungsgemäß einer großen Streuung.

Als allgemeine Richtlinien für Dosierung und Verabreichung gilt folgendes:

Tiefpotenzen ( z.B. D 6)          3 x täglich

Mittlere Potenzen ( z.B. D 12)  2 x täglich

Hochpotenzen (z.B. D 200)      Einmalgabe, bei Bedarf wieder-

                                           holen

Grundsätzlich gilt: Bei Eintritt der Besserung ist die Verabreichungshäufigkeit zu verringern oder das Mittel abzusetzen. Die Verabreichung der Arznei endet bei wieder eingetretender Normalität. Keinesfalls gibt man das Arzneimittel " zur Sicherheit" weiter.

Die Verbareichung über Zunge und Mundschleimhaut wird als optimale Verabreichungsart angesehen. Geben Sie die homöopasthische Arznei idealerweise direktauf die Zunge oder zwischen Lippe/Backe und Zahnfleisch. Als Alternative ist das Auflösen der homöopathischen Arznei in etwas Wasser und anschließender Verabreichung über eine Spritze zu nennen. Wenn es gar nicht anders geht, wäre auch das Auftropfen auf Brot eine mögliche Lösung. Das Mischen mit Futtermittel ist zu vermeiden. Die Injektion von Homöopathika stellt beim Tier eine wertvolle Alternative dar. Die subkutane oder intravenöse Verabreichung der Arznei garantiert dem Behandler die Sicherheit der Arzneiaufnahme, besonders, wenn die Verabreichung über das Maul schwierig ist. Während der Behandlung sind starke ätherische Öle und Kräuterpräparate zu vermeiden, da sie die Wirkung der homöopathischen Mittel beeinträchtigen könnten.

 

 

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